Caput Mortuum ist ein Pigment aus der Gruppe des Eisenoxydrots, dessen Name ins Deutsche übersetzt "Totenkopf" bedeutet. Weshalb die mittelalterlichen Alchimisten, die Caput mortuum als erste gewannen, dem roten Pulver diesen Namen gaben, ist bis heute ein Rätsel geblieben, jedoch besagt eine Überlieferung, dass die Farbe dem geronnenen Blut von Enthaupteten gleiche.

Für Markus Magenheim hat die Farbe bis heute nichts an ihrem Faszinosum verloren, gleichwohl er recht wenig mit mittelalterlichen Hinrichtungsmethoden am Hut hat. Tatsächlich nutzt er für seine Porträts die hervorragenden Eigenschaften von Caput Mortuum, die einem menschlichen Antlitz gleichzeitig Tiefe und Dreidimensionalität verleihen. Dabei fokussiert er sich auf die Bereiche der dargestellten Personen, die Ausdrucksträger der inneren Befindlichkeit sind: Gesicht und Hände. Kein Kleidungsstück und keine gewagte Frisur soll die Aufmerksamkeit des Betrachters vom Wesentlichen ablenken.

Markus Magenheim studierte Kunst in Karlsruhe und Stuttgart. Wenn er auch die Arbeit mit Aquarellfarben bevorzugt, gehören doch Ölfarben und Graphit ebenso zu seinem Werkzeugkasten. Obwohl das künstlerische Schaffen von Markus Magenheim nicht auf direkte Vorbilder gründet, bewundert er sowohl die großen Meister von Caravaggio  bis Schiele, als auch zeitgenössische figurative Maler und Malerinnen wie Stephen Conroy, Denis Sarazhin, Ali Cavanaugh oder Logan Maxwell Hagege. Einen besonderen Platz in seinem Herzen nehmen auch die neueren Amerikanischen Realisten um Grant Wood und Andrew Wyeth ein.

 Caput Mortuum belongs techniquely to the iron oxyde reds and simply means "skull". Why medieval alchemists called the reddish powder Caput Mortuum remains unknown, even though the legends tell us that the colour resembles the clotted blood of  beheaded delinquents.

For Markus Magenheim Caput Mortuum never has lost its fascination, albeit he's not bothered by medieval execution methods.

Actually he uses the outstanding characteristics of this special colour in order to give his portraits profundity and three-dimensionality. He focuses on what's most important to show the inner status of the portrayed person: face and hands. No clothes or hairdo should draw off the attention of the viewer.

Markus Magenheim studied the arts at Karlsruhe and Stuttgart. Nevertheless he usually prefers watercolours he also works with oil and graphite. His work doesn't ground on specific paragons, yet he's an admiror of the old masters as well as he's inspired by contemporary figurative painters like Stephen Conroy, Denis Sarazhin, Ali Cavanaugh and Logan Maxwell Hagege. A very special love he cherishes for the newer American Realists like Grant Wood and Andrew Wyeth.

 


Caput Mortuum / Aquarell watercolours

Zeichnungen / drawings